­Erweiterte Funktionen der WMS Software III - Lagersysteme, Läger

Cross-Docking

Warehouse Management System

Unter Cross-Docking versteht man die Summe der anfallenden Umschlagprozesse in der Logistikkette des Handels vom Lieferanten zu den Filialen. Man unterscheidet Cross-Docking von der herkömmlichen Funktion von Distributionszentren dadurch, dass der Umschlag, meist von Fertiggütern auf Paletten, ohne Lagerhaltung durchgeführt wird. Cross-Docking umfasst das Aufbrechen von ganzen Ladungen in Einzelpaletten, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Empfängers, bis zur Kommissionierung von Waren auf Basis von Verpackungseinheiten. Wenn dem WMS ein Lieferauftrag für die einkommende Ware vorliegt, wird diese direkt ohne Einlagerung ins Lager vom Wareneingang in einen Bereich nahe dem Warenausgang verbracht bzw. auf die Verladetore verteilt, damit der Auftrag schnell bearbeitet werden kann. Entsprechende Versandetiketten können durch das WMS erzeugt werden, und die Ware kann sofort verladen werden.

ABC-Analyse sowie Artikel- und Stellplatzverwaltung nach ABC

Die ABC-Analyse ist ein Verfahren zur Klassifizierung von Objekten in drei Kategorien. Die Einstufung erfolgt hierbei nach der Wichtigkeit der Untersuchungsgegenstände für das Unternehmen. Das in dieser Untersuchung bedeutende Einsatzgebiet und Klassifizierungskriterium ist bei der Kommissionierung die Entnahmehäufigkeit oder der Anteil an der Gesamtentnahmemenge. A-Artikel machen 10-20% der gesamten Anzahl der Gütersorte aus und haben einen Anteil von 70-85% an der Entnahmemenge. B-Artikel machen 10-25% der gesamten Anzahl der Gütersorte aus und haben einen Anteil von 10-20% an der Entnahmemenge. Die C-Artikel machen 60-80% an der gesamten Anzahl der Gütersorte aus und haben einen Anteil von 5-10% an der Gesamtentnahmemenge. Auf Grund der dementsprechend hohen Zugriffshäufigkeit auf A-Artikel sollten sie an leicht erreichbaren Plätzen gelagert werden und das WMS verwaltet die Stellplätze nach ABC-Kriterien. Ferner hat es eine Auswertungsfunktion, die ermittelt, welche Lagergüter welchen Prozentsatz der Auslagerpositionen ausmachen. Danach erfolgt die Überprüfung, ob die Güter in den entsprechenden Fächern liegen, die ihrem prozentualen Anteil an Auslager- Positionen entsprechen. Bei Abweichungen macht das System Umlagerungsvorschläge für diese Artikel.

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