­Erweiterte Funktionen der WMS Software V - Lagersysteme, Läger

Abrechnungssystem

Das WMS besitzt die Funktion, Rechnungen über die Lagerleistungen zu erstellen. Es ist möglich, für bestimmte Abrechnungsintervalle aufgelaufene Leistungssätze zu fakturieren und auch manuell abzurechnen. Lagerleistungsabrechnungskriterien können für jeden Mandanten hinterlegt werden. Die Anzahl der Eingangspaletten, die Anzahl der eingelagerten Paletten oder das Gewicht der eingelagerten Waren sowie die Anzahl der Kommissionierauftragspositionen können Abrechnungskriterien sein und werden vom WMS erfasst und ausgewertet. Voraussetzung für die Rechnungsstellung ist, dass Abrechnungssätze für die verschiedenen Lagerleistungen hinterlegt sind.

Verwaltung von Packmitteln

Packmittel dienen der Umhüllung des Gutes, damit es versand-, lager- und verkaufsfähig wird. Eingesetzt werden Kartons, Eimer, Fässer, Kabeltrommeln, Kisten, Körbe, Verschläge etc. Das WMS verwaltet die Packmittel mit Abmessung und Gewicht.

Verwaltung von Gefahrgut

Das WMS verwaltet die Gefahrstoffinformationen nach Art der Stoffe und deren Gefährdungspotential. Im System kann man Gefahrstoffklassen sowie die spezifischen Eigenschaften der Gefahrgüter hinterlegen. Des Weiteren werden die UN-Nummern, die den Gefahrstoff identifizieren, sowie die damit verbundenen Informationen, hinterlegt. Bei der Lagerbereichsauswahl werden diese Eigenschaften wie Beschränkungen hinsichtlich Gewicht, Fläche oder Volumen aller Stoffe seiner Klasse in einem Lagerbereich berücksichtigt. Zusammenlagerungsverbote für die einzelnen Stoffe werden ebenfalls berücksichtigt. Der Lagerbetreiber muss Auskunftsstelle über Art, Menge und Ort der gelagerten Güter sein. Das WMS generiert Listen mit den Angaben über die gelagerten Gefahrstoffe. Des Weiteren können Unfallmerkblätter für den Transport ausgedruckt und die Gefahrstoffdaten können auf dem Frachtbrief vermerkt werden.

Offenes Zolllager

Das WMS besitzt Funktionen, die für die Lagerung und Behandlung von unverzollten Gütern erforderlich sind. So wird gefordert, dass alle Warenbewegungen dokumentiert werden. Ferner müssen die Bestandsaufnahmen bestandsgenau und zeitnah sein. Die Abgänge sind in den Bestandsaufzeichnungen nach dem FIFO-Prinzip zu buchen. Fehl- und Mehrmengen müssen in den Bestandsaufzeichnungen geführt werden. Des Weiteren sind regelmäßige Inventuren in den Zolllagern durchzuführen. Genannte Funktionen werden durch das WMS unterstützt und in dem WMS sind zollspezifische Informationen hinterlegt. Dem Bestand wird eine Zollvorgangsnummer zugeordnet. Die Zollbestände sind somit erkennbar und verfolgbar. Listen mit Bestandsinformationen können ausgedruckt wer-den. Ferner kann man Mehrwertsteuersätze hinterlegen.

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